Bürger-/Servicekonten: Eine Umfrage zur Marktübersicht

Im Rahmen des IT-Gipfels und in Kooperation mit dem Land Berlin befragt das Kompetenzzentrum Öffentliche IT Hersteller und Anbieter von Lösungen rund um das Thema Bürger-/Servicekonten für Bürger und Unternehmen. Die Umfrage beinhaltet quantitative Fragen zu Funktionsumfang, Sicherheit und Architektur, sowie qualitative Elemente, die mittels graphischer Abbildungen und User-Stories helfen, ein prägnantes wie umfassendes Bild der aktuellen Marktsituation zu zeichnen.

Die Umfrage bietet:

  • Eine Marktübersicht für IT-Entscheider und technische Integratoren
  • Eine Übersicht und Vergleichsmöglichkeit verfügbarer Schnittstellen und Funktionalitäten im Kontext Bürgerkonto
  • Qualitative Angaben zur Nutzerfreundlichkeit anhand von User-Stories
  • Referenzprojekte der Unternehmen als funktionale Integrationsbeispiele
  • Als Resultat eine öffentliche Web-Plattform mit Filter- und Vergleichsfunktion
 

Nehmen Sie an der Umfrage teil:


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Die Inhalte der Umfrageresultate liegen in Verantwortung und Besitz der jeweiligen Unternehmen.


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Datenzentrale Baden-Württemberg

Entwicklung von Softwarelösungen für die öffentliche Verwaltung. Schwerpunkte: Finanz- und Personalmanagement auf Basis von SAP ERP und Fachverfahren für Kommunen/Landratsämter, z. B. KM- Einwohner, KM-Gewerbe, KM-Fahrzeug, KM-Fahrerlaubnis.

  Welche Art von Bürgerkonto bieten Sie an?

Temporär (gem. VITAKO)
Permanent (gem. VITAKO)
Anderes  Juristische Person

  Welche Funktionen gehören derzeit zum Leistungsumfang Ihres Bürgerkontos?

Stammdatenmanagement
Vorbefüllung von Formularen
Dokumentenspeicher und Postfach
Zugang zu personalisierten Informationen
Zugang zu personalisierten E-Government-Diensten
Verschiedene Vertrauensniveaus gem. TR 03107
Rollenabbildungen (z.B. Vertreter einer juristischen Person, Vereine, Unternehmen, Freiberufler)
Sonstige

  Welche Fachverfahren sind bereits eingebunden?

KFZ-Wesen, Einwohnerwesen, i-KFZ, Antragsformulare (PDF) können zur Antragstellung per Konfiguration mit eID-Daten vorbelegt werden.

  Welche Basisdienste können angebunden werden? (z.B. E-Payment, E-Akte)

ePayBL, PayPlace Interface von B+S CardService, GiroCheckout von Girosolution, eID-Service von Governikus und OpenLimit, OSCi-, OAuth-Interface, eSignatur

  Was sind die erforderlichen Mindestdaten zur Nutzung des Bürgerkontos?

Benutzername
E-Mail Adresse
Name
Vorname
PLZ
Land
Geburtsort
Dokumentenart (Personalausw./eAT)
Passwort
DE-Mail Adresse
Geburtsname
Straße / Hausnr
Ort
Geburtsdatum
Kontoverbindung
Sonstige

  Können Nutzer im Bürgerkonto eine selektive Freigabe ihrer Daten zur Weitergabe erteilen?

Ja,  alle personenbezogenen Daten: Name, Vorname, Anschrift, Geburtsdatum
Nein,

  Mittels welcher Identifikationstechnologie kann ein Nutzer ein Bürgerkonto eröffnen?

eID des Personalausweises
Kontobestätigung per DE-Mail Versand
Vorlage eines Ausweises im Bürgeramt
Post-Ident Verfahren
Per Videoanruf (z.B. per WebID, KYCShield, etc.)
Abgleich der Angaben mit dem Melderegister und postalische Zustellung eines Zugangstokens
Andere

  Wie kann man sich an Ihrem Bürgerkonto anmelden?

eID des Personalausweises
Nutzername / Passwort
Andere  Nutzername/Passwort und SMS TAN

  Bietet Ihre Lösung eine Historie über eingereichte Anträge oder übermittelte Daten?

Ja
Ja, mit folgenden Daten
Nein

  Auf welcher Ebene unterstützen Sie die Verschlüsselung von Daten?

Kommunikation Client/Server mittels  TLS
Kommunikation Server/Server mittels  TLS
Datenhaltung mittels
Datensicherung mittels

  Die Personendaten eines Nutzers haben sich geändert.

Anschrift hat sich geändert:
Anmeldung am Bürgerkonto (eID/Pseudonym od. Benutzername/Kennwort)
Aufruf Kontoverwaltung
Aktion: Anschrift aktualisieren
Eingabe der Daten bzw. erneutes Auslesen des nPA
Bestätigung der Daten durch die Behörde (bei manueller Eingabe)

Name / physisches Ausweisdokument hat sich geändert (eID):
Ausweis wechseln (unangemeldet), Eingabe der PUK, erneutes Auslesen des nPA

  Beschreiben Sie kurz die Architektur Ihrer Lösung und nennen Sie abhängige Produkte/ Systemumgebungen. Fügen Sie nach Möglichkeit ein Architekturbild an.

Technisch basiert die Anwendung auf JEE mit entsprechenden Teiltechnologien wie Servlet, JavaServer Pages (JSP). Als Persistenzschicht wird Hibernate verwendet mit Datenbankintegrationen mittels EJB. Als Datenbank werden MySQL und Oracle unterstützt. Über die OAuth Schnittstelle bietet das Bürgerkonto einen ID-Service an,
mit der externe Fachanwendungen kontrollierten Zugriff auf die bestätigten ID-Daten
der von KM-eGovCenter geführten Bürgerkonten erhalten können. Es ist auf Linux und Windows lauffähig.
Architekturbild

  Welche Schnittstellen, Protokolle und Formate stehen zum Datenaustausch des Bürgerkontos mit anderen Diensten zur Verfügung?

Webservices/SOAP
REST
CMIS
XDOMEA
Andere  OAuth

  Welche Daten können über die o.g. Schnittstellen ausgetauscht werden?

Dokumente
Stammdaten
Berechtigungen
Historische Daten (Logs, Zeitstempel, etc.)
Andere

  Auf welcher Systemumgebung setzt Ihre Lösung auf?

Java
C/C++
PHP
.NET
Sonstige

  Ist die Lösung mandantenfähig? Wenn ja, auf welcher Ebene ist dies verwirklicht?

Verwaltung (Oberfläche/GUI)
Dienst/System (SaaS)
Infrastruktur (IaaS)
Datenhaltung
Sonstige
Nicht mandantenfähig

  Welche Systeme werden von der Lösung unterstützt?

Windows
MacOS
Linux
Mobile App für
Sonstige
Browser (HTML/CSS/JS)
Silverlight/ActiveX
Flash
Sonstige

  Beschreiben Sie kurz den Prozess, um einen verlorenen Zugang wieder verfügbar zu machen (verlorener Personalausweis, vergessenes Passwort, gesperrte E-Mail-Adresse).

Verlorener Ausweis / Passwort vergessen: Aktion Passwort vergessen / Ausweis verloren (unangemeldet), Token-Versand über Double-Opt-In, Eingabe des PUK Codes (der bei der Registrierung per Post versendet wurde), Ändern des Kennworts bzw. erneutes Auslesen des nPA

Ändern der E-Mail Adresse in angemeldetem Zustand, Eingabe der neuen E-Mail-Adresse (Double-Opt-In Verfahren)
Screenshot

  Wie sind in der Lösung Vertrauensniveaus gemäß TR 03107 (normal/hoch/hoch+) realisiert? Soweit relevant, geben Sie alle unterstützten Vertrauensniveaus an.

Niveau 0: unbestätigtes Konto
Niveau 1: Behördenbestätigtes Konto
Niveau 2: Behördenbestätigtes Konto, Anmeldung mit Benutzername/Kennwort/MTAn
Nivewau 3: eID-bestätigtes Konto

  Geben Sie etwaige Zertifizierungen der Lösung an

  Welche Referenzprojekte können Sie angeben?

Keine Angabe möglich
Angabe auf Anfrage unter
Projekt 1 Kurzbeschreibung  Das Bürgerserviceportal „Mein.Nürnberg“ ermöglicht mit dem Bürgerkonto Prozesse komplett elektronisch abzuwickeln - von der Antragstellung bis zur Rückmeldung.
Projekt 2 Kurzbeschreibung  Nutzung des eID-Services als temporäres Bürgerkonto zur Identifizierung bei der Online Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen (i-Kfz Stufe 1) in 38 Zulassungsbehörden in Baden-Württemberg.

  Welche Lizenzmodelle werden zur Nutzung/Integration des Bürgerkontos angeboten?

Das Lizenzmodell ist einwohnerbasiert und skaliert mit der Anzahl der Anwendungen.

  Ist eine Verwendung des Dienstes als IaaS oder SaaS durch den Kunden möglich?

Ja
Nein, andere Betriebskonzepte/Nutzungskonzepte

  Wo befindet sich der Stammsitz Ihres Unternehmens? Falls Ihr Unternehmen seinen Stammsitz im Ausland hat, existiert eine deutsche Niederlassung?

Der Stammsitz befindet sich in Stuttgart.

  Unterliegt Ihr Unternehmen dem deutschen Rechtsrahmen?

Ja
Nein, sondern

  Wie viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat Ihr Unternehmen?

ca. 260 Mitarbeiter

  Welchen Umsatz macht Ihr Unternehmen jährlich?

36 Mio.€ Umsatz (Stand 2014)

  Seit wann führen Sie das Bürgerkonto in Ihrem Produktportfolio?

Einführung 2012 als Ergänzung zu unserer Produktfamilie DZ-Kommunalmaster® E-Government.

  Ist Ihr Unternehmen in Gremien/Foren zur Standardisierung involviert?

Ja, und zwar  VITAKO Arbeitsgruppen
Nein

  Geben Sie bitte eine Kontaktadresse für weitere Informationen zu Ihrer Lösung an.

Name
Thomas Weyer
Anschrift
Krailenshaldenstr. 44, 70469 Stuttgart
Telefon
+49 711 8108-27322
E-Mail
t.weyer@dzbw.de

  Folgend haben Sie die Möglichkeit das Logo Ihres Unternehmens anzugeben, um Ihre Darstellung in den Umfrageresultaten zu unterstreichen.

Logo

  Geben Sie bitte den Namen Ihres Unternehmens in korrekter Schreibweise an.

Name des Unternehmens
Datenzentrale Baden-Württemberg

  Geben Sie bitte eine Kurzbeschreibung Ihres Unternehmens an.

Entwicklung von Softwarelösungen für die öffentliche Verwaltung. Schwerpunkte: Finanz- und Personalmanagement auf Basis von SAP ERP und Fachverfahren für Kommunen/Landratsämter, z. B. KM- Einwohner, KM-Gewerbe, KM-Fahrzeug, KM-Fahrerlaubnis.

  Geben Sie bitte eine URL an, unter welcher weitere Informationen zu Ihrer Lösung abrufbar sind.

http://www.dzbw.de/,Lde/Start/Die+Loesungen/E-Government.html