News und Aktuelles von und mit ÖFIT.
Begründen und rechtfertigen: Wieviel Transparenz und Erklärbarkeit erfordert die Automatisierung der öffentlichen Verwaltung?
Gegenwärtig besteht weitestgehend Unklarheit, wie genau die Begründung von automatisierten Verwaltungsentscheidungen aussehen kann. Dabei liegt das Problem tiefer als nur eine „Erklärung“ für algorithmische Prozesse zu liefern.

ÖFIT mit Vortrag auf dem 9. Speyerer Forum zur digitalen Lebenswelt
Am 06. und 07.02.2020 findet zum neunten Mal das Speyerer Forum zur digitalen Lebenswelt mit dem Thema „Regulierung Künstlicher Intelligenz in der Europäischen Union zwischen Recht und Ethik“ an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer statt. ÖFIT ist auf der Konferenz mit Resa Mohabbat Kar, Basanta Thapa und Simon Sebastian Hunt vertreten. Sie stellen auf der Tagung ihr Impulspapier „Recht Digital – Maschinenverständlich und automatisierbar“ vor.

Neue Ziele bei Empfehlungssystemen
Ohne Empfehlungssysteme als Filter im Kontext der Informationsfülle heutiger Angebote geht es nicht mehr. Gleichzeitig können hierdurch Filterblasen entstehen, die im Verdacht stehen, die Polarisierung in der Gesellschaft zu verstärken. Aus diesem Grund werden verschiedene Ansätze entwickelt und erprobt, um den potenziellen negativen Effekten von Empfehlungssystemen entgegenzuwirken, ohne dabei jedoch ihren Nutzen zu reduzieren. Kann dieser Balanceakt gelingen?

Eigentumsrechte ade?
Früher war alles so einfach: Musikaufzeichnungen oder Unternehmensanteile waren an materielle Datenträger wie CDs bzw. (Papier-)Aktien gebunden, deren Vervielfältigung aufwendig, teuer oder nur mit Qualitätseinbußen möglich war. So konnten immaterielle Güter auf dieselbe Art und Weise wie materielle Güter ge- und verkauft, verschenkt, verliehen, vererbt und auch gestohlen werden. Heute streamen wir Musik und Videos von Servern im Internet, Eigentums- und Zugriffsrechte sind in Datenbanken gespeichert: Welche Auswirkungen hat das?

Neue Trendschau »Innovationsfelder Öffentlicher IT 2019/2020« veröffentlicht
Was sind die wesentlichen Innovationsfelder der öffentlichen IT? Welche Trends lassen sich erkennen, welche Auswirkungen sind zu erwarten und welche Chancen und Risiken gilt es zu berücksichtigen? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir fast zwei Millionen Beiträge zu mehreren tausend Konferenzen ausgewertet. In einer Sonderpublikation stellen wir die fünf identifizierten Innovationsfelder ausführlich vor und geben Empfehlungen zu deren Gestaltung. Zur Publikation

Neue alte Wege der Forschung
Bürger:innenwissenschaft (auch: Citizen Science) ist kein neues Phänomen. Durch den Einsatz digitaler Technologien werden jedoch neue Möglichkeiten zur Beteiligung an Forschungsprozessen eröffnet, was zur wachsenden Popularität von Citizen Science beiträgt. Welchen Einfluss hat Bürger:innenbeteiligung auf die Qualität wissenschaftlicher Ergebnisse und wie wirkt sie sich auf das Vertrauen in die Wissenschaft aus?

(Wie) Funktioniert die Funkloch-App?
Ein Jahr nach dem Erscheinen der Funkloch-App der Bundesnetzagentur sind nun erstmals Ergebnisse veröffentlicht worden. Wir haben unsere früheren Messungen mit der Funkloch-App in den Ergebnissen nachvollzogen und in der veröffentlichten Karte nach Funklöchern gesucht.

Jetzt wird es amtlich! – Kreativwirtschaftliche Methoden für die Verwaltung
Kultur- und Kreativwirtschaft kann Bildung reformieren, Ökologie revolutionieren und Digitalisierung humanisieren. Wieso also nicht über Veränderungsprozesse in der Verwaltung nachdenken? Das Amt für unlösbare Aufgaben des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes zeigt, dass das geht. Im November geht die kreative Rebellion der Verwaltung beim InnovationCamp Anzetteln weiter.

Kann Software nachhaltig sein?
Funktionalität, IT-Sicherheit und eine gute Nutzererfahrung sind klassische Ziele der Softwareentwicklung. Doch wie kann Software entwickelt und eingesetzt werden, um eine nachhaltige Lebensweise zu ermöglichen? In unserem Trendblatt zu grüner Software gehen wir dieser Frage nach.

