Verwaltungsmonitor 2026: Wie erleben Beschäftigte die digitale Transformation der Verwaltung?

verwaltungsmonitor.de, Bild: NExT e.V. | Kompetenzzentrum Öffentliche IT
Wie kommt die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung bei den Beschäftigten an? Wo erleben sie im Arbeitsalltag bereits Fortschritte – und wo bestehen weiterhin Hürden? Mit dem Verwaltungsmonitor 2026 starten NExT e.V. und das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS erstmals eine bundesweite Befragung, die die Perspektive der Verwaltungsbeschäftigten in den Mittelpunkt stellt.
Beschäftigte bei Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungsträgern sind eingeladen, ihre Erfahrungen mit der digitalen Transformation zu teilen. Die Online-Befragung ist bis zum 31. Oktober 2026 geöffnet und dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym.
»Über die digitale Transformation der Verwaltung wird viel gesprochen. Entscheidend ist aber auch, wie sie von den Menschen erlebt wird, die jeden Tag mit neuen Prozessen und Technologien arbeiten und den Wandel in der Verwaltung hautnah erleben und mitgestalten. Mit dem Verwaltungsmonitor wollen wir diese Perspektive systematisch sichtbar machen und ihr mehr Gewicht in der Debatte um die Zukunft der Verwaltung geben«, sagt Ann Cathrin Riedel, Geschäftsführerin von NExT.
Daten statt Annahmen über Verwaltungsdigitalisierung
Der Verwaltungsmonitor beleuchtet die digitale Transformation aus verschiedenen Blickwinkeln: Wie erleben Beschäftigte die Digitalisierung in ihrem Arbeitsalltag? Wie verändert sich ihre eigene Organisation und was hilft dabei, Veränderungen voranzubringen? Auch die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg und der Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung sind Teil der Befragung. Ziel ist es, eine belastbare Datengrundlage aus der Innenperspektive der Verwaltung zu schaffen. Der Verwaltungsmonitor soll künftig jährlich durchgeführt werden, damit Entwicklungen und Veränderungen im Zeitverlauf sichtbar und Fortschritte vergleichbar werden.
»Wie gut die digitale Transformation funktioniert, zeigt sich vor allem im Arbeitsalltag. Die Beschäftigten wissen am besten, wo digitale Lösungen ihre Arbeit schon erleichtern und wo es noch hakt. Mit dem Verwaltungsmonitor wollen wir genau hinschauen und besser verstehen, was die Verwaltung braucht, um bei der Digitalisierung weiterzukommen«, sagt Dr. Mike Weber, stellvertretender Leiter des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS.
Ergebnisse werden 2027 veröffentlicht
Die Ergebnisse des ersten Verwaltungsmonitors werden voraussichtlich Anfang 2027 veröffentlicht. Geplant sind ein Bericht und ein interaktives Dashboard, mit denen die Erkenntnisse der Befragung zugänglich gemacht werden. Zudem sollen die Ergebnisse in Berlin vorgestellt und mit Akteur:innen aus Verwaltung und Verwaltungsdigitalisierung diskutiert werden.
Der Verwaltungsmonitor 2026 wird von NExT e. V. und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch den IT-Planungsrat / die FITKO und das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS).
Jetzt teilnehmen
Die Befragung richtet sich an Beschäftigte bei Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungsträgern.
Weitere Informationen und Teilnahme: www.verwaltungsmonitor.de
Hier geht es direkt zur Umfrage.
Das erwartet die Teilnehmenden:
- Dauer: ca. 15–20 Minuten, am Computer oder Smartphone
- Themen: persönliche Perspektive auf Digitalisierung, Stand der Transformation in der eigenen Organisation, wahrgenommene Erfolgsfaktoren bei der Verwaltungstransformation, Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsorganisationen, generative KI in der Verwaltung
- Teilnahme: freiwillig und anonym
- Befragungsende: 31.10.2026
Kontakt
verwaltungsmonitor@next-netz.de
Gerne können Sie den Aufruf auch an Kolleg:innen weiterleiten. Je mehr Perspektiven einfließen, desto aussagekräftiger wird das Bild.


