Künstliche Intelligenz politisch gestalten

Diskussionsveranstaltung mit Bundestagsabgeordneten

15. Oktober, 18-19.30 Uhr im Fraunhofer Forum, Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin

 
 

Derzeit werden die Weichen für die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Deutschland gestellt: Die Bundesregierung entwickelt eine Strategie für Künstliche Intelligenz, der Bundestag beruft eine KI-Enquetekommission ein, die Datenethikkommission erarbeitete einen ethischen Entwicklungsrahmen für KI.

Wir diskutieren mit den Bundestagsabgeordneten Mario Brandenburg (FDP), Anke Domscheit-Berg (DIE LINKE) Saskia Esken (SPD), Renate Künast (Grüne) und Nadine Schön (CDU), welche politischen Fragen der Einsatz künstlicher Intelligenz aufwirft und wie sie diesen politisch gestalten wollen.

Anhand von vier Zukunftsvisionen aus der neuen ÖFIT-Szenariostudie zum KI-Einsatz im öffentlichen Sektor werfen wir Schlaglichter auf konkrete politische Fragen von KI. Durch die Diskussion führt ÖFIT-Leiter Peter Parycek.

Im Anschluss kann die Diskussion bei Getränken und Häppchen weitergeführt werden.

 

Bei Fragen zur Veranstaltung kontaktieren Sie bitte

Basanta Thapa
Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT)
basanta.thapa@fokus.fraunhofer.de

 

Auf dem Podium

Mario Brandenburg ist seit 2017 Bundestagsabgeordneter der FDP für die Südpfalz. Der Wirtschaftsinformatiker ist technologiepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion sowie Obmann im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda. Er vertritt die FDP als Obmann in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche Potenziale".
Foto: DIE LINKE Brandenburg, Jürgen Angelow
Anke Domscheit-Berg, 50 Jahre alt, Publizistin, parteilose Bundestagabgeordnete seit 2017 für die Linksfraktion, Obfrau im Ausschuss Digitale Agenda sowie stellvertretendes Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche Potenziale"
Saskia Esken vertritt als Bundestagsabgeordnete der SPD seit 2013 den Wahlkreis Calw/Freudenstadt (in Baden-Württemberg). Die staatlich geprüfte Informatikerin und stellvertretende digitalpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist Mitglied im Innenausschuss sowie im Ausschuss Digitale Agenda. Als Berichterstatterin ihrer Fraktion setzt sie sich schwerpunktmäßig unter anderem für den Schutz von Daten und Privatsphäre im Internet ein. Sie ist zudem ordentliches Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestages zu Künstlicher Intelligenz.
Foto: Laurence Chaperon
Renate Künast (Sozialarbeiterin, Rechtsanwältin) ist Berliner Abgeordnete des Deutschen Bundestages für Bündnis 90/Die Grünen. Als Bundesministerin für Verbraucherschutz und Landwirtschaft prägte sie den bis heute gültigen Anspruch »Wissen, was drin ist«. Auch als Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz war es ihr ein Anliegen, dass analoge Verbraucherrechte in das digitale Zeitalter übertragen werden. Ihren Einsatz für Transparenz und Betroffenenrechte im Analogen und im Digitalen führt Renate Künast in der 19. Wahlperiode fort.
Foto: Tobias Koch
Nadine Schön ist seit 2009 direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis St. Wendel im Saarland. Seit 2014 gehört sie dem geschäftsführenden Vorstand der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag an. Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist sie für die Themenfelder Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Digitale Agenda verantwortlich. Darüber hinaus ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Seit 2017 hat Nadine Schön außerdem das Amt der Stellvertretenden Landesvorsitzenden der CDU Saar inne. Vor ihrem Bundestagsmandat war sie von 2004 bis 2009 Mitglied des Saarländischen Landtages. Dabei engagierte sie sich in den Ausschüssen Wirtschaft und Wissenschaft, Innen und Sport, Verfassung und Recht sowie Europa. Außerdem war sie hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin. Die Diplom-Juristin ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Foto: Donau-Uni Krems
Peter Parycek leitet das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS, das vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert wird. ÖFIT versteht sich als Denkfabrik für die erfolgreiche Digitalisierung des öffentlichen Raums in Deutschland. Zusätzlich verantwortet er als Universitätsprofessor für E-Governance das Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung sowie das Zentrum für E-Governance an der Donau-Universität Krems und ist wissenschaftlicher Co-Lead des mit dem österreichischen Bundeskanzleramt gegründeten GovLabAustria. Er ist Mitglied im Digitalrat der deutschen Bundesregierung.