Trendforschung - Folge 8
Schon im Altertum wurde in Delphi über die Zukunft orakelt. Heutzutage sieht der Blick in die Zukunft jedoch deutlich anders aus. Auf Basis von Daten werden Prognosen erstellt, die Vorhersagen unter anderem über Staus oder das Wetter ermöglichen. Gesellschaftliche Trends entstehen jedoch in deutlich komplexeren Systemen und lassen sich nicht so eindeutig ermitteln. Wie die Trendforschung am Kompetenzzentrum Öffentliche IT mit dieser Komplexität umgeht, Handlungsempfehlungen für die Zukunft entwickelt und warum verschiedene Zukünfte hier eine Rolle spielen erläutert der stellvertretende ÖFIT Leiter Dr. Mike Weber in der achten Folge unseres Podcasts.

Online-Studienpräsentation: Digitale Kommune – Eine Typfrage?
Am 29. Oktober von 17-18:15 Uhr präsentieren ÖFIT und KGSt im Rahmen einer Onlineveranstaltung die Highlights ihrer neuen Studie „Digitale Kommune – Eine Typfrage?“. Gemeinsam mit Vertreter:innen der Kommunen werden die Ergebnisse diskutiert. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit!

Entlasten, nicht entmachten: Was der Gesetzgeber heute tun kann, um die Automatisierung der Öffentlichen Verwaltung zu unterstützen
Wie der Gesetzgeber an der Automationsfreundlichkeit von Gesetzen etwas ändern kann, ohne die vorgenannten Grenzen des verfassungsrechtlich Zulässigen zu überschreiten.

Digitalisierung in Kommunen im Zwiespalt zwischen Top-down und Bottom-up
Das Schlagwort »Digitalisierung« hat für die öffentliche Verwaltung nicht erst seit der Corona-Krise eine hohe Relevanz erhalten. Bei der Umsetzung sind vor allem die Kommunen gefragt. Dabei gibt es aber zwischen den Kommunen große Unterschiede hinsichtlich der Ziele, Bedürfnisse, Handlungsspielräume und Hemmnisse, wie eine aktuelle Studie von KfW Research auf Grundlage einer Befragung der Kommunen zeigt.

Internettracking - Folge 7
In der Öffentlichkeit ist vor allem der Begriff Cookie mit dem Internettracking verknüpft. Aber es gibt etliche weitere Mittel und Methoden, um Nutzerinnen und Nutzern bei der Internetnutzung umfassend und anhaltend zu beobachten. Die Ergebnisse werden hauptsächlich genutzt, um Werbung zu individualisieren. Gabriele Goldacker sprich über Trackingtechniken, mögliche andere Verwendungszwecke und die Vor- und Nachteile.

Digital Innovation Team (DIT) – Lehren aus der Praxis
(#3) Es gibt sie: Arbeitsgruppen, von der Kommunal- bis zur Bundesbehörde, die bereits mit agilen Methoden arbeiten. Ein Beispiel ist das Digital Innovation Team (DIT) im Bundesinnenministerium (BMI), das seit dem 1. April 2019 existiert. Einerseits arbeitet das DIT selbst agil und selbstorganisiert, andererseits unterstützt es andere Behörden dabei, agile Methoden anzuwenden. Welche Erfahrungen hat das Team mit agilem Arbeiten in Behörden gemacht und was können andere Behörden davon lernen?

Wann ist agiles Arbeiten in der Verwaltung zielführend? Eine Entscheidungshilfe
(#2) Sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Sektor: Agilität scheint das Gebot der Stunde. Dabei entsteht schnell der Eindruck, es handle sich um eine Art »Allheilmittel«, mit dessen Einsatz man auch in der öffentlichen Verwaltung Herausforderungen jeglicher Art begegnen könne. Aber ist immer agil wirklich immer besser? Wann ist agiles Arbeiten in der Verwaltung wirklich zielführend und welche Aufgaben eignen sich für die neue Arbeitsweise?

Agilität in der Verwaltung – Neue Herausforderungen benötigen neue Lösungen!
(#1) »Agilität« – dieser Begriff ist längst ein Buzzword des 21. Jahrhunderts geworden: Große Technologieunternehmen setzen agile Methoden ein, Beratungshäuser werben mit agilen Coaches und Start-ups beschreiben sich ganz natürlich als »agil«. Doch was bedeutet Agilität eigentlich? Warum möchten Unternehmen agil werden? Und wenn Privatunternehmen agil werden, wäre dann nicht auch eine agile öffentliche Verwaltung denkbar, beziehungsweise notwendig?

Open Data - Folge 6
Open Data beschreibt als Begriff die Veröffentlichung von Daten zwecks Weiterverarbeitung durch Dritte. Dabei geht es in der Regel um Daten ohne Personenbezug oder Geheimhaltungsbedürftigkeit, die in offenen Formaten, maschinenlesbar frei zugänglich gemacht werden. Einen Überblick zum Stand der Entwicklung, die Vorteile und Voraussetzungen sowie einige Anwendungsbeispiele bespricht Dr. Jens Klessmann.

Messtechnisch erhobene Daten – über jeden Zweifel erhaben?
Von technischen Geräten gemessene und in technischen Systemen gespeicherte Daten mögen vielen als das Maß aller Dinge erscheinen: unvoreingenommen, genau und vertrauenswürdig. Doch können Daten derartige Erwartungen überhaupt erfüllen? Nicht erst bei der Interpretation, auch bereits bei der Erfassung und Aufbereitung solcher Daten ergeben sich Risiken hinsichtlich einer Verzerrung der Abbildung.
