Jens Tiemann
Kurzvita
Jens Tiemann arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) an den technischen Grundlagen der Digitalisierung. Schwerpunkte seiner Arbeit liegen im Bereich Internet und Vernetzung sowie neue Technologien. Ausgehend von einer technischen Perspektive widmet er sich auch der Technikethik und -gestaltung. Jens Tiemann hat Elektrotechnik an der TU Berlin studiert.
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Nachnutzung von LLMs - Folge 47
KI-Sprachmodelle können Verwaltungsarbeit unterstützen – doch sensible Daten erfordern eigene, sichere Lösungen. Wie vermeidet die öffentliche Verwaltung dabei Doppelentwicklungen? Jens Tiemann und Mike Weber diskutieren mit Philipp Eins, wie die unterschiedlichen Anforderungen der Verwaltung bedient werden können und wie trotzdem ein gemeinsames KI-Ökosystem durch Standards und Referenzarchitekturen gelingen kann.

Nachnutzung generativer KI-Systeme
Mit dem Einzug großer Sprachmodelle sind verschiedene generative KI-Systeme auf allen Ebenen der Verwaltung im Einsatz. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen zwischen diesen Systemen – und wie kann Redundanz verringert und Nachnutzung gestärkt werden? Die Vorstudie vergleicht KI-Systeme in der deutschen Verwaltung. Sie identifiziert technische Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Nachnutzungspotenziale.

FOKUS-Labtalk »Voneinander lernen – Digitalisierung im bundesdeutschen Ländervergleich«
Dienstag, 27.01.2026, Online-Veranstaltung. Im Labtalk diskutieren Vertreter:innen aus Wissenschaft und Verwaltung die Ergebnisse der neuen Ländersteckbriefe in den Themenfeldern Digitale Verwaltung, Digitales Leben und Infrastruktur – und die Chancen und Herausforderungen, die sich daraus ergeben.

Deutschland-Index 2025 regional - Ländersteckbriefe
In welchen Bereichen hat die Digitalisierung in den einzelnen Bundesländern jeweils besonders große Fortschritte gemacht, in welchen gibt es noch Verbesserungspotenziale oder zeichnen sich Entwicklungen ab, die erhöhte politische Aufmerksamkeit erfordern? Die Ländersteckbriefe liefern Detailanalysen zu allen 16 Ländern in den Themenfeldern Infrastruktur, Digitales Leben und Digitale Verwaltung.

Deutschland-Index der Digitalisierung 2025: Glasfaser-Update
Deutschland kommt beim Breitbandausbau voran, bunte Leerrohre am Straßenrand zeugen vom Fortschritt beim Verlegen von Glasfasern. Spannend bleibt, ob bis Ende 2025 die angestrebte Glasfaserversorgung für 50 Prozent der Haushalte gelingt. Dieser Beitrag wertet die neuesten Zahlen aus dem Breitbandatlas aus und schreibt die Analysen des Deutschland-Index der Digitalisierung im Themenfeld Infrastruktur fort.

Deutschland-Index der Digitalisierung 2025
Wie digital sind die bundesdeutschen Länder? Der Deutschland-Index der Digitalisierung 2025 zeichnet Stand und Entwicklung in den Themenfeldern Infrastruktur, Digitales Leben und Digitale Verwaltung nach. Während sich die Länder bei 5G und Breitband weiter annähern, bleiben die Unterschiede in anderen Bereichen, wie dem Angebot digitaler Verwaltungsleistungen oder der Nutzung von Homeoffice, groß.

Deutschland-Index der Digitalisierung Interaktiv
Der Deutschland-Index der Digitalisierung untersucht regelmäßig mittels umfangreicher statistischer Analysen den Stand der Digitalisierung in Deutschland in regionaler Perspektive. In einer interaktiven Onlineversion auf unserer Webseite wird der Deutschland-Index intuitiv erlebbar. Mithilfe unseres Onlinewerkzeugs können die Indikatoren zu jedem Themenfeld anhand der Deutschlandkarte visuell aufbereitet und in Beziehung gesetzt werden. Alle Index-Ergebnisse lassen sich vergleichen mit den Indizes der Vorjahre.

Deutschland-Index der Digitalisierung 2025: Infrastruktur
Der Infrastrukturindex zeigt eine positive Entwicklung. Der Mobilfunkausbau legt zu: LTE ist nahezu flächendeckend verfügbar, ein starker Ausbau von 5G hat stattgefunden. Auch der Glasfaserausbau kommt planmäßig voran. Allerdings gibt es teils erhebliche Unterschiede bei der Glasfaserverfügbarkeit – sowohl zwischen den Ländern als auch zwischen einzelnen Kommunen.

Agentenbasierte Simulationen - Folge 39
Wie können Behörden Simulationen erstellen, um sie für ihre evidenzbasierte Planung zu nutzen? Jens Tiemann und Dr. Mike Weber zeigen anhand der Verbreitung der eID, was Simulationen leisten können und inwieweit KI dabei unterstützen kann, einen Einstieg in die Modellierung von Simulationen zu finden – auch ohne kostspielige Software oder Programmierkenntnisse.

Wirkungen verstehen und nutzen: Agentenbasierte Simulationen für den öffentlichen Sektor
Simulationen könnten sich zu einem wichtigen Instrument für evidenzbasierte Entscheidungen im öffentlichen Sektor entwickeln. Die wachsende Menge digitaler Verwaltungsdaten bietet eine immer bessere Grundlage, um auf der Basis von Modellbildung komplexe Wirkungszusammenhänge zu simulieren. Die Entwicklung von Simulationen im Verwaltungskontext unterstützt nicht nur operative Planungen, sondern ermöglicht auch strategische Weichenstellungen für gesellschaftliche Entwicklungen.