Verwaltung

Die interne digitale Transformation der Verwaltung – Stehen die Verwaltungsmitarbeitenden bereits in den Startlöchern?
Die Verwaltung wird gemeinhin als träge bezeichnet und ist nicht gerade für ihre Veränderungsbereitschaft bekannt. Wie lässt sich dies ändern? Was braucht es, damit die Digitalisierung der Verwaltung doch noch zeitnah gelingt? Und wie können die Mitarbeitenden in diese Prozesse eingebunden werden?

Pandemiemüdigkeit – ein notwendiger Impuls für den öffentlichen Wandel?
Wie denken die Menschen im öffentlichen Dienst über den Stand der Verwaltungsdigitalisierung und den digitalen Wandel? Wie stark hat sich dies mit der Corona-Pandemie geändert? Der Innovationskompass geht diesen und weiteren Fragen empirisch nach. Die Autor:innen dieses Artikels stellen seine Ergebnisse vor und leiten daraus Handlungsempfehlungen ab.

Gute Digitalisierungsberatung für die öffentliche Hand – ein Code of Good Practice
Angeregt von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat eine Gruppe von Anbietern und Vermittlern aus dem Umfeld der Digitalisierungsberatung im gemeinwohlorientierten Sektor Erfolgskriterien für die Zusammenarbeit mit Berater:innen und Coaches entwickelt.

Ein Open-Source-Ökosystem für die öffentliche Verwaltung
Wie kann ein nachhaltiges Ökosystem zwischen Open-Source-Software, staatlicher Finanzierung und Einflussnahme sowie Akteur:innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft aussehen? Um diese Frage zu beantworten, haben wir bestehende Literatur ausgewertet und Expert:innen befragt. In der Publikation wird ein praktischer Vorschlag skizziert, wie etablierte Open-Source-Strukturen mit der öffentlichen Verwaltung verknüpft werden können.

Stellungnahme - Digitale Identitäten
In Deutschland gibt es seit über zwölf Jahren den Personalausweis mit eID-Funktion. Der Ausschuss für Digitales des Deutschen Bundestags hat ÖFIT-Leiter Prof. Dr. Peter Parycek um eine Stellungnahme im Rahmen der Anhörung »Digitale Identitäten« gebeten. Grund dafür sind aktuelle Bestrebungen des Europäischen Parlaments und des Rates, eine europäische digitale Identität zu schaffen. In seiner Stellungnahme stellt er heraus, dass die deutsche eIDAS-notifizierte Lösung hohe Sicherheitsstandards erfüllt, jedoch durch mangelnde Benutzerfreundlichkeit nur einen geringen Nutzungsgrad vorweisen kann. Parycek regt deshalb eine Neukonzeption der eID-Architektur und eID-Prozesse unter der Nutzung aktueller Industrie- und Technologiestandards an.

Nutzer:innenzentriertes Arbeiten in der öffentlichen Verwaltung - Herausforderungen und Lösungsansätze
Die Verwaltung steht unter wachsendem Druck, Bürger:innen mehr ins Zentrum ihres Handelns zu stellen. Dafür muss sie digitaler und nutzer:innenzentrierter werden. Initiativen – wie z. B. Innovationsfellowships – verfolgen bereits dieses Ziel. Dieses Impulspapier basiert auf der Analyse von zwei Digitalisierungsprojekten, die im Rahmen eines solchen Fellowship durchgeführt wurden. Die Analyse zeigt, dass sich die Herausforderungen der Zusammenarbeit zwischen externen Akteuren und Verwaltungsmitarbeitenden entlang des Double-Diamond-Prozesses für beide Seiten stark unterscheiden. Das Impulspapier beleuchtet diese Herausforderungen und liefert Inspiration für Methoden, die den Umgang mit ihnen für beide Seiten erleichtern und damit helfen können, nutzer:innenzentriertes Arbeiten im Verwaltungsalltag nachhaltig zu integrieren.

Schüler:innen fordern unsere Zukunftsbilder der digitalen Verwaltung heraus
Auch in diesem Jahr beleuchtet der Digitaltag 2022 die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung. Unter dem Titel »Digitale Verwaltung für den Menschen von morgen« veranstalten das Kompetenzzentrum Öffentliche IT und das Bundesministerium des Innern und für Heimat am 24. Juni eine Diskussionsveranstaltung, um zu informieren und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Ü65 und digital außen vor – lässt sich das noch gezielter ändern?
Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, zumindest für junge Menschen. Je älter die Menschen sind, desto eher gehören sie zu den »Nonliner:innen«. Welche Faktoren spielen eine Rolle für die Nicht-Nutzung technischer Neuerungen? Wie setzt sich diese Gruppe zusammen und wie können wir dem begegnen?

»Zurück aus der Zukunft 2030 – der Cloudifizierte Staat. Eine Regnose aus der Zukunft – oder wie sieht ein erfolgreicher Weg dahin aus?«
Prof. Dr. Peter Parycek begibt sich auf eine Zeitreise in die Zukunft des cloudifizierten Staates Deutschland im Jahr 2030. Kommen Sie mit auf die Reise und erleben Sie was möglich ist.

Verwaltung auf der grünen Wiese - Szenarien alternativer digitaler Organisationsformen des Staates
Diese Studie präsentiert vier Szenarien mit alternativen Organisationsformen der öffentlichen Verwaltung. Jene Verwaltungswelten beruhen auf der heutigen deutschen Gesellschaft und dem aktuellen Stand der Technik, lösen sich aber darüber hinaus von historischen Pfadabhängigkeiten der Verwaltung wie etwa Rechtsrahmen, Berufskultur, gewohnten Vorgehensweisen und der gewachsenen Behördenlandschaft.