Wir führen in unregelmäßigen Abständen Befragungen zu aktuellen Digitalthemen durch. Hier finden Sie die Auswertungen und Ergebnisse dazu.
Sofern angegeben stehen die Ergebnisse und Grafiken unter CC-BY Lizenz. Sie können sie unter Nennung der Quelle nutzen und weiterverbreiten.
Die Umfragedaten finden sie im Forschungsdaten-Repositorium der Fraunhofer-Gesellschaft.
Digitale Kommunikation und Wahlentscheidung
Dezember 2021: Digitale Desinformation gerät seit Beginn der Coronapandemie vermehrt ins Blickfeld. Das gilt insbesondere für Wahlzeiten. Unsere aktuellen Umfrageergebnisse zum Einfluss digitaler Kommunikation auf die politische Meinungsbildung zeigen, dass Medien wichtiger werden, nicht nur die digitalen. Jüngere bewerten digitale Informationsquellen aber deutlich anders als Ältere. Zeichnet sich hier ein Trend ab?

Smarthome
Juli 2020: Das Smarthome gilt seit langem als Zukunftstrend für Ältere. Unsere aktuellen Umfrageergebnisse zeigen allerdings, dass sich Smarthome bei Älteren bislang nicht etablieren konnte. Die Über-70-Jährigen sind die einzige Altersgruppe, in der die Ablehnung von Smarthome höher ist als die Befürwortung. Und selbst unter den älteren Befürwortenden nutzt nur rund jede:r fünfte Smarthome-Systeme. Ein Blick auf die relevanten Kaufkriterien gibt Aufschluss.

ThemenRadar zu Digitaltrends
Bei der Digitalisierung verkürzt sich die Dauer von der Entstehung einer neuen Technologie bis zu ihrer Adaption in weiten Teilen der Bevölkerung. Hier nicht den Anschluss zu verlieren und relevante Digitaltrends zu erkennen und sich frühzeitig mit ihnen auseinanderzusetzen, wird daher auch für die öffentliche Verwaltung immer wichtiger. Welche Digitaltrends beeinflussen bereits heute die Arbeit der Verwaltung, welche Veränderungen zeichnen sich für die Zukunft ab? Das ThemenRadar gibt Aufschluss.

Once Only
September 2019: Viel zu oft agieren Bürger:innen und Unternehmen heute noch als Postbote in eigener Sache zwischen unterschiedlichen Behörden. Mit Once Only soll sich das ändern, indem Verwaltungen Daten direkt untereinander austauschen. Eine überwiegende Mehrheit findet diesen Ansatz wünschenswert. Dabei zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild, wie eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zeigt. Die Befragten befürworten den Datenaustausch nur für bestimmte Bereiche und setzen dabei klare Anforderungen. Ein erweiterter Austausch ihrer Daten zwischen Verwaltung und Wirtschaft wird überwiegend kritisch gesehen.

Erfühlbare KI
August 2019: Wenn Maschinen Entscheidungen treffen, ruft dies bei der überwiegenden Mehrheit der Bürger:innen Unbehagen hervor. Sie fühlen sich fremdbestimmt, unsicher oder verloren. KI-Systeme sollten daher vorwiegend unterstützend eingesetzt werden. Zugleich wird der Einsatz von KI in vielen Anwendungsfeldern positiv bewertet. Auch für den Staat, also für die zukünftige Gestaltung von Verwaltungsabläufen, das Verhältnis zwischen Bürgern und Staat und die Verantwortlichkeit für öffentliche Aufgaben werden grundlegende Änderungen erwartet.

Vertrauen in die digitale Verwaltung
April 2019: In Umfragen attestieren die Bürgerinnen und Bürger ihrer Verwaltung regelmäßig hohe Zufriedenheit und ausgeprägtes Vertrauen in ihre Arbeit. Damit ist es schnell vorbei, wenn es um das Thema Datenumgang geht: Gegenüber der digitalen Verwaltung herrscht ausgeprägtes Misstrauen. Auf der Suche nach den Gründen und Ansatzpunkten zur Überwindung der Vertrauenskrise zeigen sich einige Spannungsverhältnisse.

Digitales Engagement
Februar 2019: Bürgerschaftliches Engagement erfüllt vielfältige Funktionen und leistet einen unschätzbaren Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Mit der Digitalisierung stehen auch Engagement und Ehrenamt vor neuen Herausforderungen. Diese nehmen die Engagierten entschlossen an, wie unsere repräsentative Bevölkerungsbefragung zeigt.

Digitale Kompetenzen
Dezember 2018: Digitale Kompetenzen sind der Schlüssel, um sich selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen und die vielfältigen Möglichkeiten neuer Technologien nutzen zu können. Obwohl Digitalkompetenzen in der Bevölkerung zunehmen , sind diese in vielen Bereichen noch nicht selbstverständlich. Digitale Spaltungen sind weiterhin eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, die verhindern, dass die Chancen der Digitalisierung allen zugute kommen können. Umso mehr bleibt die lebensbegleitende Förderung digitaler Kompetenzen eine zentrale bildungspolitische Aufgabe.

Privatheit
August 2018: Im digitalen Raum hinterlassen wir schnell Datenspuren, die von Dritten beobachtet und gesammelt werden können. Selbstdatenschutz ist eine Möglichkeit, die eigene Privatsphäre vor solchen Eingriffen zu schützen. Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zeigt den Stand von Verletzungen und Schutzmaßnahmen.

Automatisierte Entscheidungen
Juli 2018: Mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Maschinen übernehmen immer mehr Tätigkeiten in der Arbeitswelt wie im Privatleben. Aber wollen wir das überhaupt? Wann wollen wir Aufgaben in Zukunft Maschinen überlassen – und welche sollten lieber Menschen vorbehalten bleiben? Antworten liefert eine repräsentative Bevölkerungsumfrage.
