3. Konferenz »Public Data – besser mit Behördendaten umgehen«

 Donnerstag, 01.10.2026, 09:00 - 18:00
  Fraunhofer Institut FOKUS, Kaiserin-Augusta-Allee 31, 10589 Berlin

Für die erfolgreiche Modernisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland bilden hochwertige, einfach verfügbare Daten eine wesentliche Grundlage. Erst mit aktuellen, strukturierten Daten können Prozesse sinnvoll digitalisiert und wo möglich automatisiert werden. Eine wirkungsorientierte Steuerung verlangt ebenfalls nach einer schnell verfügbaren Datengrundlage. Diese und weitere drängende Fragen wollen wir in der dritten Auflage der Konferenz »Public Data – besser mit Behördendaten umgehen« am 1. Oktober 2026 gemeinsam diskutieren und so dazu beitragen die wichtige Auseinandersetzung mit Daten öffentlicher Einrichtungen zu bündeln und den fachlichen Austausch dazu befördern. Die Veranstaltung knüpft thematisch an unsere Public-Data-Konferenzen in den Jahren 2024 und 2025 an.

Die Public-Data-Konferenz richtet sich bundesweit an leitende Personen aus Politik und Verwaltung, deren Aufgabe die Förderung des organisationsübergreifenden Datenaustauschs im Public Sektor ist und die an den Schnittstellen zu Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft arbeiten.

Session V: Datenkompetenzen – Welche Bedarfe hat der öffentliche Sektor zurzeit? 13:30 bis 15:00

Datenkompetenzen werden heute mehr denn je gebraucht und häufig vorausgesetzt. In dieser Session nähern wir und zuerst theoretisch an und stellen ein Framework vor, mit dem Datenkompetenz strukturiert betrachtet werden kann. Dann schauen wir in die Praxis: Auf Basis einer Analyse von INTERAMT-Ausschreibungen identifizieren wir, welche Kompetenzen derzeit im öffentlichen Sektor am meisten gesucht werden.

Schließlich wollen wir ins Gespräch gehen: Was sind Ihre Erfahrungen im Arbeitskontext, wo liegen derzeit die größten Bedarfe, welche Herausforderungen ergeben sich, findet sich genug qualifizierte Mitarbeitende und gibt es ausreichend Weiterbildungsangebote?

Session-Hosts: Dorian Wachsmann, Maximilian Kupi

Struktur: Impuls, Vorträge und Diskussionsrunde

Session VIII: Vom Gesetzestext zur Politikimplementierung  – von den Textdaten bis zur Umsetzung digitaler Anwendungen 15:20 bis 16:50

Die zunehmende Komplexität regulatorischer Rahmenbedingungen stellt Organisationen vor erhebliche Herausforderungen bei der effizienten und verlässlichen Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften. Gleichzeitig eröffnen neue Ansätze zur Modellierung rechtlicher Regelwerke entscheidende Potenziale für automatisierte Compliance und innovative Anwendungen im RegTech-Umfeld.

Diese Session beleuchtet aktuelle Methoden zur formalen Repräsentation von Rechtsnormen, einschließlich der Transformation unstrukturierter Gesetzestexte in maschinenlesbare Modelle, Ontologien und regelbasierte Systeme.

Darüber hinaus diskutiert die Session konkrete Anwendungsfelder, etwa automatisierte Compliance-Prüfungen, Echtzeit-Monitoring regulatorischer Vorgaben sowie neue digitale Dienste auf Basis „machine-executable regulations“.

Ziel ist es, Innovatoren der verschiedenen Ansätze auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene an einen Tisch zu bringen, um mögliche Zukunftsszenarien in diesem Bereich besser einordnen zu können.

Session-Hosts: Juliane Schmeling, Yury Glikman

Struktur: Impuls, Vorträge und Diskussionsrunde

Anmeldung

Das vollständige Konferenzprogramm und die Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Abstrakter Daten-/Börsenchart mit Candlesticks und Kurven in Neonfarben auf dunklem Hintergrund
© Shutterstock / Zakharchuk

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