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Neue Trendschau »Innovationsfelder Öffentlicher IT 2019/2020« veröffentlicht

Neue Trendschau
»Innovationsfelder Öffentlicher IT 2019/2020« veröffentlicht

Berlin, 12.12.2019: Um die Digitalisierung erfolgreich gestalten zu können, müssen technologische Trends frühzeitig erkannt und bewertet werden. In unserer neuesten Publikation »Innovationsfelder Öffentlicher IT 2019/2020« hat das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) in einer Datenanalyse von fast zwei Millionen internationalen wissenschaftlichen Publikationen fünf wesentliche Innovationsfelder der öffentlichen IT identifiziert und untersucht.

Wie werden sich die wesentlichen Innovationsfelder der öffentlichen IT zukünftig entwickeln? Was sind die wichtigsten Entwicklungen innerhalb eines Innovationsfelds, welche Anwendungsmöglichkeiten existieren und welche Auswirkungen sind zu erwarten? Wo bieten sich Chancen und wo lauern Risiken? Um für jedes der fünf identifizierten Innovationsfelder ein umfassendes Bild zu zeichnen, geht ÖFIT diesen Fragen nach, stellt die visualisierten Ergebnisse der Datenauswertung vor und gibt Empfehlungen zur zukünftigen Gestaltung der durch die Innovationsfelder angestoßenen Entwicklungen.

ÖFIT hat einen quantitativen Ansatz gewählt, um diesen Fragestellungen nachzugehen. Zur Identifikation der Innovationsfelder wurden 1.947.973 Beiträge zu 29.291 wissenschaftlichen Konferenzen ausgewertet. In der vorliegenden Publikation werden diese Innovationsfelder ausführlich vorgestellt.

Der Leiter des Kompetenzzentrums Öffentliche IT, Prof. Dr. Peter Parycek, erläutert: »Künstliche Intelligenz ist aktuell das internationale Trendthema Nummer eins im Bereich der Informationstechnologien. Dies wird auch durch die identifizierten Innovationsfelder bestätigt: Bei zwei von fünf Innovationsfeldern geht es direkt um KI, sei es in Form von ressourceneffizienter KI oder Sicherheit bzw. Angreifbarkeit von KI, bei zweien wird häufig KI angewendet und ist für deutliche Fortschritte verantwortlich. Hierzu zählt zum Beispiel die Manipulation von Bild- und Videoaufnahmen.« Zum Innovationsfeld der Angreifbarkeit künstlicher Intelligenz ergänzt einer der Hauptautoren der Publikation, Jan Dennis Gumz: »Maschinelles Lernen weist derzeit erhebliche Verwundbarkeit gegenüber Angriffen auf. Dabei ist keineswegs gesichert, dass diese Schwachstellen wirksam beseitigt werden können. Tatsächlich weisen die jüngsten wissenschaftlichen Ergebnisse eher auf das Gegenteil hin.«

Die vorliegende Publikation ist die zweite Veröffentlichung dieser Reihe nach »Innovationsfelder Öffentlicher IT« aus dem Jahr 2013.

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