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ÖFIT-Trendsonar Internet der Dinge 2021

Das Internet der Dinge – der digitale Zwilling der Welt

Das Internet der Dinge (IoT) treibt die Verschmelzung von digitaler und physischer Welt voran und trägt dazu bei, einzelne Gegenstände, Gebäude oder gar ganze Städte smart zu machen. Generell steht der Begriff für ein Ökosystem aus physischen Geräten, ausgestattet mit Sensoren, Netzwerkzugang und Aktuatoren. Wesentlich für die gesellschaftliche Wirkkraft dieser Geräte sind die Fähigkeiten, die durch das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente ermöglicht werden. IoT-Technologien werden stetig zunehmend in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten eingesetzt und sorgen bspw. für verbesserte Prozesse im Medizinwesen, in der Industrie und in der Mobilität.

Durch das IoT wird die Barriere zwischen physischer und digitaler Welt verringert und die Unterscheidung zwischen analogen und digitalen Prozessen graduell aufgelöst. Dieser generelle gesellschaftliche und technologische Trend nimmt zunehmend an Fahrt auf und will bewusst und verantwortungsvoll gestaltet werden. Mit diesem Trendsonar wird Ihnen ein Überblick über aktuelle und künftige IoT-Technologien ermöglicht. Zusätzlich bietet Ihnen eine detaillierte Einschätzung zu Zukunftsfähigkeit, Reifegrade, Marktdurchdringung, Standardisierung und Verfügbarkeit einen fundierten Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand. Das ÖFIT-Trendsonar IoT richtet sich an Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, sowie an alle technisch Interessierten.

Vorstellung des Trendsonars

In der Übersicht gibt der Zeitraum bis zum Durchbruch an, wie viele Jahre es noch dauern wird, bis der Technologietrend als zuverlässig, technologisch robust und effektiv einsetzbar gilt. Mit dem Durchbruch wird eine signifikante Verbreitung möglich.

Jede Technologie wird ergänzend durch fünf qualitative Bewertungskriterien charakterisiert:

Unter Zukunftsfähigkeit wird die Zeitspanne verstanden, innerhalb derer die Technologie oder Methode voraussichtlich noch eingesetzt wird. Je niedriger der Wert, desto eher ist absehbar, dass sie durch eine Alternative ersetzt wird

Reife bezeichnet den geschätzten Entwicklungsgrad einer Technologie. Je höher dieser Wert eingeschätzt wird, desto ausgereifter ist die Technologie oder Methode.

Die Kenngröße Angebot bezeichnet die Verfügbarkeit von Produkten, die auf der Technologie bzw. Methode basieren. Je höher der Wert, desto vielfältiger ist die Angebotslage.

Die Nachfrage nach einer Technologie ist eine Kenngröße für den Bedarf an KI-Lösungen.

Standardisierung spiegelt die Einschätzung zum Standardisierungsgrad einer Technologie wieder. Je höher der Wert, desto etablierter und zahlreicher sind verfügbare Standards.

Ergänzend werden quantitative Kenngrößen dargestellt. Hierzu wurden Daten aus Forschungsförderprogrammen auf Bundesund EU-Ebene, aus Gründungsplattformen, aus Normungs-, Patent- und wissenschaftlichen Literaturdatenbanken, aus Suchmaschinenanfragen und aus dem Social-Media-Bereich herangezogen.

  • Anzahl nationaler und europäischer Forschungsförderungsprogramme
    hoch (> 200), mittel (100 - 200), gering (0 - 100)
  • Entwicklung wissenschaftlicher Publikationen 2009 – 2013 verglichen mit 2014 – 2020
    Anstieg, Abnahme, gleichbleibend
  • Existenz innovationsorientierter Gründungen
    vorhanden, nicht vorhanden
  • Verhältnis von Normentwürfen und Normen
    Verhältnis, nicht vorhanden
  • Entwicklung von Suchanfragen zwischen 2014 und 2020
    Anstieg, Abnahme, gleichbleibend
  • Anzahl existierender Patente
    hoch (> 1000), mittel (100 - 1000), gering (0 - 100)
  • Anzahl der Erwähnungen in journalistischen Medien zwischen 2015 und 2020
    hoch(> 100000), mittel (10000 - 100000), gering (0 - 10000)

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